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Datum: Sat, 30 Jan 2010 16:16:10 +0100,    Newsgroup: de.soc.gleichberechtigung        back       

Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
Das Lächeln über die Frauenbeauftragten hat sich in Angst verwandelt

Sollte das 21. Jahrhundert einmal ein Etikett erhalten, bestehen nach 
der ersten Dekade gute Chancen, dass es als "Zeitalter der Frau" in die 
Geschichte eingehen wird. Nachdem im 20. Jahrhundert die 
Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts durchgesetzt wurde, ist 
das Thema keineswegs zu den Akten gelegt, sondern zu Beginn des 21. 
Jahrhunderts zu einem umfassenden Frauen-Kult ausgebaut worden. Den 
Frauen wird in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselrolle zugewiesen. 
"Die Zukunft ist weiblich" verkündet das Frauen-Internetportal 
gofeminin.de und artikuliert damit eine verbreitete Stimmung. Motor 
dieses Frauenkultes ist eine weitverzweigte Feminismus-Industrie, 
bestehend aus Frauenbeauftragten, Publizistinnen, Medienschaffenden, 
Lobbyorganisationen und Frauenverbänden, die Themen und Thesen setzen, 
die nahezu von allen gesellschaftlichen Akteuren übernommen werden. Die 
nationale und internationale Politik ist bereits in hohem Maße von 
feministischen Programmen und Sprachregelungen durchsetzt. ...

http://ef-magazin.de/2010/01/29/1828-die-feminismus-industrie-machtmonopol-nicht-nur-in-frauenfragen
Datum: Sat, 30 Jan 2010 16:16:10 +0100   Autor:   Bernd Meier

Re: Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
Bernd Meier  wrote:

> ... zu einem umfassenden Frauen-Kult ausgebaut worden.

Naja, ich versteh ja das du schwul geworden bist, aber ich halte es
halt immer noch mit den Frauen und finde das ist auch biologisch.


-- 
Zitat:
ACHTUNG "SuPer_Plexer Trottel"
Hans-Schuhmacher-Str. 2, 13127 Berlin, 030/4758125
http://www.meinews.net/kann-t68704.html
Datum: Sat, 30 Jan 2010 16:19:17 +0100   Autor:   Matthias Kern

Re: Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
On 30 Jan., 16:16, Bernd Meier  wrote:
> Das Lächeln über die Frauenbeauftragten hat sich in Angst verwandelt
>
> Sollte das 21. Jahrhundert einmal ein Etikett erhalten, bestehen nach
> der ersten Dekade gute Chancen, dass es als "Zeitalter der Frau" in die
> Geschichte eingehen wird. Nachdem im 20. Jahrhundert die
> Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts durchgesetzt wurde, ist
> das Thema keineswegs zu den Akten gelegt,

Richtig, weil gleiches Recht noch lange nicht "Gleichstellung"
bedeutet.

>sondern zu Beginn des 21.
> Jahrhunderts zu einem umfassenden Frauen-Kult ausgebaut worden.

Einen Frauenkult gibt's schon viel länger und wird von allen (nun gut,
nicht ganz allen) Männern gepflegt.
;-)

> Den Frauen wird in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselrolle zugewiesen.

Endlich müssen die auch mal ran.

> "Die Zukunft ist weiblich" verkündet das Frauen-Internetportal
> gofeminin.de und artikuliert damit eine verbreitete Stimmung. Motor
> dieses Frauenkultes ist eine weitverzweigte Feminismus-Industrie,
> bestehend aus Frauenbeauftragten, Publizistinnen, Medienschaffenden,
> Lobbyorganisationen und Frauenverbänden, die Themen und Thesen setzen,
> die nahezu von allen gesellschaftlichen Akteuren übernommen werden. Die
> nationale und internationale Politik ist bereits in hohem Maße von
> feministischen Programmen und Sprachregelungen durchsetzt. ...

Das man das gleiche mit dem gleichen Argument über das Patriarchat
sagen kann, hast du geflissentlich übersehen.
Es gibt auf dieser Welt überhaupt nur ein paar kleine Gegenden, wo
Frauen mitmischen dürfen.
Du mußt halt mal gelegentlich die Wohnung deiner Mama verlassen.
;-)

Michael
Datum: Sat, 30 Jan 2010 07:22:27 -0800 (PST)   Autor:   Michael

Re: Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
Michael wrote:

>> Den Frauen wird in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselrolle zugewiesen.

>Endlich müssen die auch mal ran.

"Alle in die Boote, das Schiff sinkt. An den Booten 
bitte genauestens die Quotenregelung befolgen."

Grüße,
H.

PS
Richtige Gleichberechtigung ist erst, wenn alle schlechter
qualifizierten Frauen alle anspruchsvolleren Jobs haben.
Datum: Sun, 31 Jan 2010 11:18:36 +0100   Autor:   Heinz Schmitz

Re: Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
Am 31.01.2010 11:18, schrieb Heinz Schmitz:
> Michael wrote:
>
>>> Den Frauen wird in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselrolle zugewiesen.
>
>> Endlich müssen die auch mal ran.
>
> "Alle in die Boote, das Schiff sinkt. An den Booten
> bitte genauestens die Quotenregelung befolgen."
Quoten sind den Frauen egal. Die wenigsten sind heute bereit
Nachkommen zu haben, also ist in den Booten auch mehr Platz für
Männer. Zumindest die Studierten denken zu lange über über
Nachkkommen nach.

Armenschicht und untere Mittelschicht war nie ein Thema, wenn ein
Schiff sinkt, weil diese Kabinen bereits unter Wasser standen.
>
> Grüße,
> H.
>
> PS
> Richtige Gleichberechtigung ist erst, wenn alle schlechter
> qualifizierten Frauen alle anspruchsvolleren Jobs haben.

Danke. Wir haben schon genug männliche Stümper die gut bezahlte Jobs
blockieren. Wenn jetzt noch unqualifizierte Frauen glauben, ihre
Emanzipierung stehen zu müssen, haben wir das Peterprinzip in der
reinsten Form.
Datum: Mon, 01 Feb 2010 07:29:26 +0100   Autor:   Friedrich Bartel

Re: Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
Bernd Meier schrieb:

> Das Lächeln über die Frauenbeauftragten hat sich in Angst verwandelt
> 
> Sollte das 21. Jahrhundert einmal ein Etikett erhalten, bestehen nach> der ersten Dekade gute Chancen, dass es als "Zeitalter der Frau" in die
> Geschichte eingehen wird.

Nö. Matriarchat gab's schonmal, komplett mit Tempelprostitution und allem
drum und dran. Das ist also alles andere als neu.

> Nachdem im 20. Jahrhundert die Gleichberechtigung des weiblichen
> Geschlechts durchgesetzt wurde, ist das Thema keineswegs zu den Akten> gelegt, sondern zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu einem umfassenden
> Frauen-Kult ausgebaut worden.

Der Kult an sich kann kaum allzu viele Anhänger haben.

> Den Frauen wird in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselrolle zugewiesen.

Das ist natürlich ein schöner Blödsinn. Das künstliche und krampfhafte
Zuweisen von Posten sollte grundsätzlich unterbleiben, zugunsten des
natürlichen Laufes der Dinge.

> "Die Zukunft ist weiblich" verkündet das Frauen-Internetportal
> gofeminin.de und artikuliert damit eine verbreitete Stimmung. Motor
> dieses Frauenkultes ist eine weitverzweigte Feminismus-Industrie,
> bestehend aus Frauenbeauftragten, Publizistinnen, Medienschaffenden,
> Lobbyorganisationen und Frauenverbänden, die Themen und Thesen setzen,
> die nahezu von allen gesellschaftlichen Akteuren übernommen werden.

Und wer oder was bewirkt diese Gleichschaltung? Vorauseilender Gehorsam68er, Hirnwäsche?

> Die nationale und internationale Politik ist bereits in hohem Maße von
> feministischen Programmen und Sprachregelungen durchsetzt. ...

Die derzeitige Art von Politik wird demnächst krachen gehen, egal womit sie
alles durchsetzt ist.

> http://ef-magazin.de/2010/01/29/1828-die-feminismus-industrie-machtmonopol-nicht-nur-in-frauenfragen

Besonders schön fand ich ja auch:
| So warben die deutschen Apotheken in ganzseitigen Anzeigen unter der
| Überschrift „122.000 Mal Frauenpower“ als einzigem Werbeargument für sich
| mit dem hohen Frauenanteil in den Apotheken: „85 Prozent der Beschäftigten
| sind weiblich. Von diesem Frauenanteil können andere Branchen nur
| träumen.“ 

Daß gut ausgebildete Frauen die Mehrheit des medizinischen Pflegepersonals
stellt, spricht zwar für sich, daß meine Frau Programmiererin ist, auch,
aber daß die Blindgänger unter den Weibern es dann doch nur zur Friseuse,
Kosmetikerin oder Beamtenfotze schaffen, eben auch.

Von daher: Nur keine Panik, alles wird gut.
-- 
Es ist Zeit für Reich
Datum: Mon, 08 Feb 2010 02:50:00 +0100   Autor:   Cartman

Re: Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
> Der Kult an sich kann kaum allzu viele Anhänger haben.

Hey, ich weiß noch einen:
"Kann es, demographisch gesehen, lange gutgehen, wenn ein durch seine Geschlechtszugehörigkeit bestimmter Teil der Gesamtbevölkerung erheblich früher als der jeweils andere verscheidet?"
Datum: Sun, 21 Feb 2010 12:50:29 +0100   Autor:   unknown

Re: Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen   
wrote:

>> Der Kult an sich kann kaum allzu viele Anhänger haben.

>Hey, ich weiß noch einen:
>"Kann es, demographisch gesehen, lange gutgehen, wenn ein durch seine Geschlechtszugehörigkeit bestimmter Teil der Gesamtbevölkerung erheblich früher als der jeweils andere verscheidet?"

Sie: Wenn ich mal sterbe, wirst Du Dich echt umsehen.
Er: Stirb Du ruhig, ich habe mich schon umgesehen.

Grüße,
H.
Datum: Mon, 22 Feb 2010 10:09:39 +0100   Autor:   Heinz Schmitz



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